aus der Natur in den Konzertsaal

 

Handwerkliche Beschäftigungsprogramm für Oboisten


    Wer sich auf das Wagnis einlässt Oboe zu erlernen weiss, dass nicht nur die Beherrschung des Instruments Schwierigkeiten bereitet. Mehr als bei den meisten anderen Instrument ist die Basis unserer Klangbildung - nämlich das Doppelrohrblatt - eine echte Herausforderung.


    Trotz aller moderner Technik ist unser Glück noch immer von der Natur abhängig. Von den ersten zarten Sprösslingen einer Schilffgrasart mit dem lateinischen Namen Arundo Donax bis zum fertigen Rohr ist es ein langer und schwerer Weg. Und dieser Weg steht vor allem Üben, Proben und Konzertieren.


    Um einen kleinen Eindruck zu vermitteln, wie der Weg des Rohmaterials in den Konzertsaal aussieht habe ich versucht, die wichtigsten Infos zusammenzustellen und hier zu präsentieren. Natürlich erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ausschliessliche Wahrheit. Gerade im Bereich Rohrbau hat jeder seine eigenen Lösungen und Techniken. Das Ziel jedoch, ist bei jedem Oboisten das gleiche: Ein gut klingendes, leicht zu spielendes, gut intoniertes und langlebiges Rohr, an dem wir viel Freude haben (eine Illusion aber dafür leben wir Bastler;-).


es gibt keine schlechten Oboisten - nur schlechte Rohre;-)




Arundo Donax

wohlklingendes Holz